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Projektstudie zu urbanen Entwicklungsprozessen - Egon-Eiermann Preis 2001 - 1. P R E I S
Kooperation: mit Sigrid Busch

Unter der Prämisse, dass in Ludwigshafen die momentan erfolgreichen Hafenaktivitäten bestehen bleiben, erfordert die besondere innerstädtische Situation des Plangebiets über den eigentlichen städtebaulichen Entwurf hinaus ein ganzheitliches Entwicklungskonzept. Dieses muss so leistungsfähig sein, dass es auch bei wechselnden Randbedingungen und auf verschiedenen Wegen durchführbar bleibt. Wir schlagen deshalb keinen definitiv ausformulierten Masterplan vor, sondern offene prozessorientierte "fehlerfreundliche" Strategien. Wir gehen von einem jahrzehntelangen Prozess aus, den wir in Teilschritte aufgeteilt haben, die zwar aufeinander aufbauen, aber auch immer potenzielle Endzustände sein können:

Diesen Prozess mit seinen Teilschritten haben wir anschaulich in einer interaktiven CD visualisiert, um die prozesshafte Strategie für diesen Ort zu verdeutlichen. Folgende Teilschritte wurden visualisiert:

Transaktion: Durch Veranstaltungen und temporäre Installationen soll werbewirksam auf das Planungs-gebiet aufmerksam gemacht werden, poten-zielle Investoren sollen angelockt werden. Transplantation: An kritischen Stellen des Gebietes sollen öffentliche Gebäude errichtet werden, die darüberhinaus als Landmarks das Gebiet in Szene setzen. Transformation: Die Transplantate sind der zündende Funke für die beginnende Transformation des Gebietes. Hier entsteht die schrittweise Überbauung und Verdrängung des Hafens. Transmission: Der letzte Schritt der transurbanen Strategien beinhaltet den Ausblick über eine mögliche gesamtstädtische Entwicklung Luwighafens.

* * * L I N K  A U F  U N S E R E  F L A S H I G E  S E I T E : M E H R  F O T O S + F I L M E ! * * *